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Bundesfeier im Missionshaus

P1280538Der Gottesdienst des Bezirks Küssnacht zur Bundesfeier wurde dieses Jahr nicht wie gewohnt in der Hohlen Gasse abgehalten. Die Besucher wurden von dort in die Kapelle des Missionshauses Bethlehem gewiesen, da dieses Jahr das Wetter nicht mitspielte. Auch die drei Alphornbläserinnen, die zwei Fahnenschwinger und die Bläsergruppe fanden ihren Platz in der Feier.

Der reformierte Pfarrer Peter Ruch erzählte das Gleichnis vom verlorenen Sohn in einer „Baselbieter Fassung“. Die bedingungslose Vaterliebe lernt der Sohn aber erst schätzen, nachdem er von zu Hause weggelaufen ist, und Sehnsucht nach dem eigenen Daheim erlebt.

In der anschliessenden Predigt erzählt der katholische Pfarrer Werner Fleischmann, wie seine Eltern ihnen immer zum Abschied ein „Chum guet hei“ mitgegeben haben. Zwar erleben nicht alle dieses Gefühl des Zuhauseseins. Aber es liegt in unsern Händen, einander zu akzeptieren und so Heimat zu schenken: in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz. Nach der Landeshymne spielte zum Auszug die Bläsergruppe.

Im Hof des Missionshauses hatte der Club 06 und die Familie Ulrich einen Apéro organisiert. Dort in der Wandelhalle des Hofs konnten die Gottesdienstbesucher unter Alphornklängen und Fahnenschwinger-Darbietungen austauschen und so die Feier würdig ausklingen lassen.

Album von der Bundesfeier