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Impulstage im Bethanienheim

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Pfingstdienstag Morgen machten sich die Teilnehmer des Generalkapitels auf den Weg in das nebelverhangene Obwalden, ins Bethanienheim der Dominikanerinnen in St. Niklausen. Da der Referent für unsere Impulstage, Fulbert Steffensky leider tags zuvor einen Unfall erlitt, stellte sich unser Mitkapitular Fritz Kollbrunner grosszügig zur Verfügung. Aus seiner grossen Sammlung von Rekollektions­vorträgen pickte er einige Rosinen heraus, die er uns vortrug.

Als erstes brachte er uns das Gebet des Hl. Bruder Klaus nahe, eine sehr gute Einstimmung in das GK. Dann durften wir einiges aus dem Leben des grossen Dichters R.M. Rilke hören, nämlich: der kranke und fromme Rilke auf Schöneck, dem Kurhaus Schöneck, dem späteren Missionsseminar,mit dem Untertitel: Gottesglaube aus anderer Perspektive. Wir erfuhren, dass Rilke zwar gottgläubig war, aber mit dem Christentum  ein gestörtes Verhältnis hatte.

Am Mittwoch morgen führte er uns in die tiefen Geheimnisse der Seelenburg der Hl. Theresa von Avila ein. Am Nachmittag schliesslich lernten wir den grossen Kirchenmann Antonio Rosmini kennen, der zu seiner Zeit, im 19. Jahrhundert, viel angefeindet wurde, heute aber nicht nur rehabilitiert und seliggesprochen wurde, sondern auch viel Beachtung findet.

Bei der gemeinsamen Eucha­ristiefeier am Nachmittag, tauschten wir über den Ausspruch Jesu aus: “wer nicht gegen uns ist, der ist für uns” , in dem Jesus die Jünger zurechtwies, die ihre “Konkurrenten” behindern wollten in ihrem Tun. Wir baten dann um den Geist Gottes, uns nicht nur Toleranz zu Andersdenk­enden zu geben, sondern die Bereitschaft, mit allen Menschen, die am Reich Gottes mitarbeiten, zusammenzuarbeiten.