sprachen

Simbabwe

Das frühere Rhodesien, heute Simbabwe, ist das zweite Missionsgebiet, das der 1921 gegründeten Missionsgesellschaft anvertraut wurde. Im Oktober 1938 kamen die ersten Bethlehem-Missionare im Lande an. Insgesamt waren seither 130 Mitglieder (72 Priester und 58 Brüder) dort tätig. Aus dem vom apostolischen Vikariates Salisbury übernommenen Gebiet wurde die Apostolische Präfektur Fort Victoria, die 1955 zur Diözese Gwelo (heute Gweru) wurde und von der 1999 ein Teil abgetrennt und als Diözese Masvingo errichtet wurde.

Die SMB-Mitglieder haben wesentlich zum spirituellen und materiellen Aufbau dieser beiden Ortskirchen beigetragen. Sie haben lebendige und zeugniskräftige Gemeinden gegründet, Schulen und Ausbildungsstätten eröffnet und in ihnen unterrichtet, die Mambo Press errichtet und geführt, materielle und soziale Entwicklungsarbeit geleistet.

Heute, 2015 leben noch 16 Mitglieder (12 Priester, 4 Brüder) in Simbabwe. Der missionarische Auftrag, den sie alle als einen lebenslangen Auftrag verstehen, wird als missionarische Präsenz im Alter gelebt. Sie betrachten sich als Teil der lokalen Kirche, an deren Erfolgen sie sich freuen und an deren Misserfolgen sie mitleiden. Einige der Priester sind als geistliche Begleiter an Schulen oder Ordensgemeinschaften tätig oder leisten ihren priesterlichen Dienst als Krankenseelsorger und auf Aushilfen. Elf Mitglieder leben im Regionalhaus, versammeln sich zu Eucharistie und Gebet und zum gemeinschaftlichen Beisammensein. Sie werden dort auch, wenn nötig, medizinisch betreut.

Als Konsequenz eines Entscheides des Generalkapitels 2013 suchen die Mitglieder lokale Kandidaten als mögliche zukünftige Mitglieder der SMB.