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Thomas Immoos SMB, sein Vermächtnis

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Am 14. Sept. 2014 wurde in Steinen, dem Heimatort von Thomas Immoos, eine Lesung aus seinen Lyrik- und Prosawerken veranstaltet. Die Journalistin und Autorin Trudi  von Fellenberg-Bitzi stellte sein Werk in drei Schritten vor:
1. seine engere Heimat, Steinen, Rigi
2. seine Wahlheimat Japan und
3. ein Nachhausekommen in Japan, oder wie es Immoos ausdrückte: „Mir hat die Weltenrose geblüht, ich habe gelebt.“ Neben seiner Lehrtätigkeit an der katholischen Sophia-Universität in Tokio studierte er vor allem das traditionelle, japanische Nō-Theater und die dabei verwendeten Nō-Masken.

Die Lesung war umrahmt von musikalischen Klängen der Shakuhachi-Bambusflöte, die Ueli Derendinger, ein Schweizer meisterhaft vortrug. Er erzählte auch, wie früher Wandermusiker diese Meisterweke vorgetragen haben. Er zeigte auch wie die Noten aussehen. Sie sind in der japanischen Katakana-Silbenschrift geschrieben.

Diese Lesung fand im Baumfigurenkabinett Steinen statt, einer früheren Schnapsbrennerei, das jeden Montag und Dienstag ab 11 Uhr besichtigt werden kann. Die Besucher der Lesung wahren mehrheitlich aus Steinen selber. Aber auch Thomas Immoos, der Neffe von Prof. Immoos, fand den Weg aus der Nordwestschweiz.