sprachen

Weltgebetstag für China in Immensee

Pfarreibeauftragter Martin Weick, Martin Jäggi SMB, Peter Zhao und Daniel Salzgeber CRB.In seinem Brief an die katholische Kirche in China von 2007 lädt Papst Benedikt XVI. die Katholiken der ganzen Welt dazu ein, jeweils den 24. Mai als „Tag des Gebetes für die Kirche in China“ zu gestalten. Es ist der liturgische Gedenktag Marias unter dem Titel „Hilfe der Christen“, die sich im Marienheiligtum von Sheshan in China grosser Verehrung erfreut.

Die Schweizer Bischofskonferenz übernahm 2009 diese Anregung des Papstes und rief die Gläubigen dazu auf, an diesem Tag besonders für die Kirche in China zu beten.

Die evangelischen Mitglieder der Ökumenischen Gesellschaft Schweiz-China nahmen die Einladung ihrer katholischen Geschwister in der ŒGSC sehr gerne an, diesen Tag des Gebets für China jeweils gemeinsam zu begehen.

Diese ŒGSC beschloss für 2015, den Gebetstag in der Pfarrkirche St. Sebastian, Immensee zu begehen. Dieses Jahr trifft sich der Gebetstag genau auf den Pfingstsonntag.

Neben etwa 100 Pfarreiangehörigen nahmen über 50 Gäste aus der ganzen Schweiz am Gebetstag teil, viele davon chinesische Migranten, Christen wie Nichtchristen. Der chinesische Priester Peter Zhao leitete den Gottesdienst, während Martin Jäggi von der Missionsgesellschaft Bethlehem und Daniel Salzgeber, Chorherr vom grossen St. Bernhard, Co-Präsident der ŒGSC, konzelebrierten.

Nach dem Mittagessen gab uns P. Zhao in einer PPT-Präsentation Einblick in die Kirche Chinas 2015, die er als eine Kirche mit grossen Herausforderungen aber auch einer grossen Hoffnung charakterisierte.